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Wiesn-FAQ: Die wichtigsten Fragen für den ersten Oktoberfest-Besuch

Steindl München-Salzburg DirndlO’zapft is! Die Wiesn laden ein! Das Oktoberfest ist in vollem Gang und lockt wieder Millionen von Besuchern in die bayerische Hauptstadt. Für zwei Wochen herrscht auf der Theresienwiese wieder Ausnahmezustand. Jahr für Jahr pilgern die Bierliebhaber, Feierwütigen und Fahrgeschäft- Freunde auf das größte Bierfest der Welt. Auch wenn das Oktoberfest von vielen anderen Städten in Deutschland und sogar im Ausland kopiert wird, hat es noch niemand geschafft, dem Original den Rang streitig zu machen. Besucher kommen aus der ganzen Welt nach München, um dort ordentlich zu feiern. Die bayerische Kultur und Tradition ist sehr beliebt und so schnappen Sie sich Ihr Dirndl und Ihre Lederhose und legen los! Wie Sie es ins Festzelt schaffen, was Sie tragen sollten und was absolute No-Gos auf den Wiesn sind, verraten wir Ihnen heute.

Das erste Mal auf dem Oktoberfest – Worauf muss ich achten?

Wiesn-FAQ: Die wichtigsten Fragen für den ersten Oktoberfest-BesuchDas Bier fließt in Strömen, die Massen der Menschen sind unüberschaubar und wer ein Platz im Zelt haben möchte, muss sich beeilen. Schon Monate im Voraus sind die Sitzplätze in den Festzelten ausgebucht und das obwohl rund 120.000 Plätze jeden Tag bereitstehen. In den 17 großen Festzelten geht die Party ab. Auf dem Schwarzmarkt im Internet gibt es zwar Angebote über mehrere tausend Euro, um noch einen Platz zu bekommen, aber auch dann hat niemand eine Garantie auch wirklich hineinzukommen. Besser ist es, auf die Plätze zu setzen, für die man keine Reservierung braucht, denn ein Drittel der Plätze im Festzelt wird für spontane Besucher freigehalten. Damit Sie früh genug da sind und noch einen Platz in einem heißbegehrten Zelt ergattern, verraten wir Ihnen alle Tipps und Tricks.

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Wann muss ich da sein?

Ganz offiziell haben die Zelte in der Woche ab 10 Uhr geöffnet. An Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen ist aber schon um 9 Uhr offen. Gleichzeitig mit dem Öffnen der Festzelte beginnt auch der Bierausschank. Der erste Tag auf den Wiesn ist stellt dabei aber immer eine Ausnahme dar. Die Zelte öffnen alle schon um 9 Uhr, um 10 Uhr gibt es alle alkoholfreien Getränke und ab 12 Uhr mittags heißt es dann „Ozapft is!“. Am ersten Tag beginnt der Bierausschank also erst um 12 Uhr mittags nach dem Anstich des Bürgermeisters.

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Die Verkaufsstände und kulinarischen Genüsse haben unter der Woche ab 10 Uhr geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen um 9 Uhr. Die Fahrgeschäfte sind jeden Tag ab 10 Uhr geöffnet, um Ihnen schnellen Spaß und Freude zu bringen.

Feiern auf dem Oktoberfest – Pro und Contra

  • Volksfest mit langer Tradition
  • Ausgelassene Stimmung
  • viele Kulturen sind vertreten
  • Spezielles Bier
  • traditionelle Blasmusik
  • schneller Kontakt zu Menschen
  • ziemlich teuer
  • zu volle Zelte
  • lange Anstehzeiten, wenn nicht reserviert wurde
  • in manchen Zelten fühlt man sich an den Ballermann versetzt

Wie komme ich ins Zelt?

Ins Zelt zu kommen, ist gar nicht so einfach. Besonders am Wochenende ist es sehr voll und bei 6,3 Millionen Gästen über die ganze Veranstaltungszeit hinweg, scheint es fast unmöglich, ins Zelt zu kommen. Doch komplett unmöglich ist es nicht, wenn Sie ein paar Tricks kennen. So sollten Sie grundsätzlich am Wochenende oder am Feiertag schon sehr früh aufstehen und vor 9 Uhr auf dem Gelände sein. Am besten stehen Sie um diese Uhrzeit schon an einem Zelt an, um Einlass zu bekommen. Der frühe Vogel fängt den Wurm.

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An Sonntagen und am Feiertag ist oft der meiste Andrang. Doch wer samstags und sonntags früh kommt, hat Glück, hier und da noch ein Plätzchen ergattern zu können. Bei sonnigem Wetter sind die Festzelte samstags meist schon gegen Mittag, spätestens aber um 14 Uhr wegen Überfüllung geschlossen. Dann kommt keiner mehr hinein.

Tipp! Wenn Sie am Samstagmorgen schon früh da sind und die langen Schlangen sehen, lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Der Einlass geht recht schnell, besonders weil viele Ungeduldige keine Lust zu warten haben und oftmals schnell die Schlange wieder verlassen. So rutschen Sie ein paar Plätze weiter vor und sind schneller im Zelt, als Sie schauen können.

Unsere Empfehlung ist, unter der Woche loszugehen. Nehmen Sie sich einen Tag frei und gehen direkt um 10 Uhr zum Oktoberfest, wenn die Zelte öffnen. Wenn Sie mit einer größeren Gruppe feiern wollen, achten Sie darauf, dass alle Feierwütigen schon dabei sind, denn Plätze freihalten ist ein No-Go auf dem Oktoberfest.

Wenn kein Hineinkommen abzusehen ist, kann man es manchmal auch gut sein, einen Plan B zu haben. Wenn die alte Freundin aus der Grundschule in einem Zelt arbeitet, die Freundin vom besten Freund Bier ausschenkt oder der Freund vom Freund als Türsteher arbeitet, lohnt es sich ganz nett nachzufragen, ob es vielleicht noch ein Plätzchen gibt. Wenn Sie jemanden kennen, kommen Sie oft auch noch hinein, wenn alles voll zu sein scheint.

Wie lange darf ich im Zelt bleiben?

Sie dürfen so lange im Zelt bleiben, wie sie wollen. Die einzige Voraussetzung dabei ist, dass Sie einen festen Platz haben, an dem Sie Ihr Bier trinken können. Herumstehen ist im Festzelt nämlich nicht erlaubt. Auch sollten Sie schauen, dass Sie ihren Platz nicht zu lange frei lassen, damit er nicht neu vergeben wird, besonders nicht, wenn Sie schon gezahlt haben und das letzte Rest Bier noch in Ruhe austrinken wollen.

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Wie lange sind die Zelte geöffnet?

Die Zelte auf dem Oktoberfest sind Montag bis Freitag bis 23.30 Uhr geöffnet. Allerdings wird das letzte Bier schon um 22.30 Uhr ausgeschenkt, genau dann, wenn auch das letzte Lied gespielt wird. Schankschluss ist also um 23.30 Uhr

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Die einzigen Ausnahmen sind hierbei die Käfer Wiesn-Schänke und das Kuffler Weinzelt, die beide bis 1 Uhr geöffnet haben. Aber auch hier gilt eine Stunde vor Schluss: Zeit für das letzte Getränk.

Wer um 00.30 Uhr kein Getränk mehr bestellt, bekommt auch für den Tag keines mehr. Kleine Zelte wie das Hühnerbratereien-Zelt, die Café- und Imbisszelte haben bis 23 Uhr geöffnet.

Kann ich ohne Reservierung im Zelt feiern?

Ja, klar! Ein Drittel der Plätze bleibt im Zelt frei für spontane Besucher. Das ist so vorgegeben. Allerdings sind diese auch schnell weg, also sollten Sie möglichst früh zu den Wiesn kommen, um sich in einer Schlange für ein Zelt anstellen, damit Sie noch einen Platz bekommen.

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Wie voll sind die Zelte?

Die Zelte sind meistens sehr voll. Überall wird ausgelassen gefeiert und getrunken. Es gibt nicht nur viele Besucher, sondern auch viele Bedienungen und andere Mitarbeiter, die für Sicherheit und Service sorgen.

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Oft ist es so voll, dass alle Sitzplätze belegt sind. Insgesamt gibt es in den großen 17 Festzelten rund 120.000 Sitzplätze, die an guten Tagen grundsätzlich belegt sind. Besonders am Wochenende ist es voll. Samstage, Sonntage und Feiertage sind besonders voll.

Unter der Woche können Sie Glück haben und morgens ein mäßig besuchtes Zelt erwischen, aber auch das wird sich spätestens bis zum Mittag wieder ändern. Gegen Mittag sind die meisten Zelte voll bzw. wegen Überfüllung geschlossen, sodass niemand mehr hineinkommt, der noch nicht drin ist.

Was muss ich anziehen, um im Zelt feiern zu können?

Ganz traditionell wird es mit

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  • Dirndl,
  • Dirndl-Schürze,
  • Dirndl-Bluse,
  • Lederhose und
  • kariertem Hemd.

Allerdings sehen die Münchener es recht locker, was den Dresscode angeht. Sie wissen, dass es viele Touristen gibt, die eben kein Dirndl und auch keine Lederhose zu Hause haben.

Auch sind die angebotenen Dirndl-Modelle und Lederhosen, die es so auf dem Oktoberfest zu kaufen gibt, keine wirkliche Tracht. Die wirkliche Tracht erkennen Sie schon von Weitem, wenn Sie eine sehen. Oft wird sie nur von eingefleischten Bayern getragen. Günstige Trachten outen den Träger als Zugezogenen oder Touristen. Regeln gibt es viele: Dirndl sollten mindestens bis zum Knie gehen, zu Lederhosen gehören weiße Hemden und keine karierten usw.

Tipp! Lassen Sie den Spaß aber nicht verderben und tragen Sie das, was sie wollen. Einzig und allein die
Regel mit der Schleife am Dirndl sollten Sie beherzigen. Wer die Schleife links knotet, ist Single, wer die Schleife rechts bindet, ist verheiratet, wer die Schleife hinten schnürt, ist verwitwet und wer die Schleife in der Mitte knotet, ist Jungfrau. Darauf verlassen sollten Sie sich aber auch nicht, dann viele Ausländer wissen nichts von diesem Brauch.

Was darf ich auf keinen Fall auf dem Oktoberfest?

Was darf ich nicht auf dem Oktoberfest? Grund dafür?
übermäßig Alkohol trinken Übermäßiger Alkoholkonsum ist auf den Wiesn verpönt. Es wird also nicht bis zum Absturz getrunken, denn dann wird es nur noch peinlich.
keinen Streit anfangen/sich nicht in einen Streit einmischen/nicht provozieren lassen Wer von Betrunkenen provoziert wird, sollte sie einfach ignorieren. Klug ist, wer einem Ordner Bescheid gibt, damit dieser den Störenfried einfach aus dem Festzelt schmeißt.
nicht auf den Tischen und im Gang Tanzen Das Tanzen ist zwar ausdrücklich erwünscht, aber nicht in den Gängen und auf den Tischen, damit die Kellnerinnen in Ruhe agieren können. Das Tanzen an den Bänken ist erlaubt.
kein eigenes Essen mit ins Festzelt bringen In den Biergärten ist es Gang und Gebe, in den Festzelten aber nicht. Am Eingang werden die Taschen kontrolliert und wer doch Mitgebrachtes isst, fliegt gnadenlos aus dem Zelt.

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