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DIY: Dirndl nähen

Alte Liebe DirndlNach dem Oktoberfest ist vor dem Oktoberfest und wer kein anständiges Dirndl für sich gefunden hat, kann sich selbst eines nähen. Dirndl nähen ist ganz einfach, wenn Sie wissen, wie Sie anfangen müssen. Wer beginnt, hat schon gewonnen. Ein bisschen handwerkliches Geschick gehört auch dazu und so sollten Sie einfach loslegen. Stehen Sie sich also nicht selbst im Weg. Wer sein Dirndl selbst näht, kann seiner Kreativität freien Lauf lassen und sein Dirndl so aussehen lassen, wie Sie es wollen. Dabei muss das Dirndl nicht altmodisch sein, es kann auch den neuesten Trends entsprechen. Ein aufregendes Muster oder ein neues Designs sorgen für Hingucker. Das nachfolgende Video zeigt Ihnen, wie Sie ganz einfach ein Dirndl nähen können. Dafür müssen Sie kein Profi sein, sondern einfach nur Spaß an der Arbeit haben.

Dirndl nähen: Darauf kommt es an

DIY: Dirndl nähenBevor Sie mit dem Dirndl beginnen, sollten Sie genaue Vorstellung von ihrem fertigen Dirndl haben. Stellen Sie es sich vor eurem geistigen Auge vor, zeichneen, worauf Sie Lust haben und schauen Sie sich als Inspiration viele verschiedene Dirndl an. Nur so finden Sie heraus, welches Dirndl das Richtige ist und wie Ihr eigenes Dirndl später aussehen soll. Machen Sie ein Moodboard, auf dem Sie alle Eindrücke sammeln.

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  • Farben,
  • Muster,
  • Designs,
  • fertige Kleider oder auch
  • Ausschnitte von Falten,
  • Halsausschnitten,
  • Ärmeln und Co.

können darauf gesammelt werden, um sich eine Vorstellung von dem eigenen Dirndl zu machen. Wenn Sie alles gesammelt haben, was Ihnen in die Hände gefallen ist und eine Zeichnung von Ihrem Dirndl gemacht haben, kann es losgehen.

Die Stoffauswahl ist entscheidend

Jetzt geht es an die Stoffauswahl für das eigene Dirndl. Sicher haben Sie schon eine genaue Vorstellung davon, wie ihr Dirndl später einmal aussehen soll. Blumenmuster, Paisley, kleine Punkte und auch Streifen liegen im Trend. Einfarbige Modelle sehen aber mindestens genauso gut aus. Der Vorteil eines einfarbigen Dirndls liegt vor allem in der Dirndl-Schürze. Hier können Sie jedes Jahr aufs Neue neue Designs, Farben und Muster an der Schürze ausleben und dem gesamten Outfit immer wieder zu einem neuen Look verhelfen.

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Die Stoffauswahl ist bei einem Dirndl auf den ersten Blick sehr leicht. Doch wer keine Ahnung von den verschiedenen Stoffen hat, kann auch schnell ins Fettnäpfchen greifen. Wer einen Stoff nur nach dem Aussehen kauft, wird später beim Nähen merken, dass es gar nicht so einfach ist.

Wer noch nie vorher genäht hat, setzt am besten auf einen festen Baumwollstoff. Er lässt sich am besten verarbeiten, bleibt beim Nähen nicht stecken und ist auch sonst ganz pflegeleicht. Wenn Sie kein Anfänger sind und schon ein wenig Erfahrung gesammelt haben, eignen sich auch Materialien wie Seide, Chiffon oder Jeans, um ein schickes oder aufregend anderes Dirndl zu kreieren. Für Anfänger wären diese Stoffe zu schwierig, weil sie gerne umher rutschen und sich nicht zwangsläufig leicht nähen lassen. Profis können sich auch an Spitze und Co. herantrauen. Geduld braucht aber jeder, ob Anfänger, Fortgeschritten oder Profi. Manchmal will der Stoff nämlich einfach nicht so wie man selbst.

Was Sie aber keinen Fall tun sollten, ist einen dehnbaren Stoff für ein Dirndl auszusuchen. Dehnbare Stoffe erkennen Sie daran, dass sie ihre Form ändern, wenn Sie daran ziehen. Sie dehnen sich aus. Für ein Dirndl sind sie nicht geeignet, weil das Dirndl eng anliegen und „starr“ sein soll. Außerdem brauchen Sie zum Verarbeiten von dehnbaren Stoffen eine ganz andere Nähmaschine als die handelsübliche Nähmaschine, die Sie zu Hause stehen haben. Greifen Sie also lieber zu einem nicht dehnbaren Stoff.

Extra Tipp: Kaufen Sie Ihren Stoff erst, wenn Sie Ihr Schnittmuster haben. Erst dann wissen Sie, wie viel Stoff Sie benötigen. Außerdem kann es sinnvoll sein, mehr Stoff zu kaufen, als Sie brauchen. Falls etwas schief geht, haben Sie noch genügend Material, um ein Schnittteil noch einmal neu zu gestalten. Oft ärgert man sich sonst, wenn der Stoff im Laden nicht mehr verfügbar ist.

Diese Materialien benötigen Sie:

  • Genügend Stoff für das Dirndl
  • Schnittmuster für ein Dirndl
  • Ein farblich passendes Nähgarn zum Stoff
  • Eine Stoffschere
  • Einen Reißverschluss oder Knöpfe
  • Schneiderkreide für Markierungen
  • Stecknadeln
  • Voraussetzung: Nähmaschine und Nähnadeln
  • Bügeleisen

Das Schnittmuster auswählen

Jetzt geht es darum, das Schnittmuster auszuwählen. Schnittmuster gibt es meist überall zu kaufen, wo es auch Stoffe gibt. Auch Online gibt es viele verschiedene Schnittmuster und so fällt die Qual der Wahl auf Sie zurück. Wählen Sie das Schnittmuster aus, was sie spontan anspricht und Ihrem eigenen Entwurf am nächsten kommt. Profis können später auch eigene Abänderungen vornehmen, damit das Dirndl genauso aussieht, wie Sie es haben wollen. Wer Anfänger ist, greift einfach auf ein vorgefertigtes Schnittmuster zurück und kann sofort loslegen.

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Vor- und Nachteile eines selbstgenähten Dirndls

  • eigenes Design möglich
  • freie Wahl bei den Stoffen
  • Sie können Ihre Kreativität ausleben
  • geringer Aufwand
  • Vorstellungskraft und Kreativität muss vorhanden sein, um Entwürfe zu machen
  • Nähgeschick sollte vorhanden sein

Dirndl selber nähen: Wie beginnen?

Wer die Materialien und das Schnittmuster zu Hause liegen hat, kann direkt beginnen. Als erstes kopieren Sie sich das Schnittmuster aus dem Schnittbogen in Ihrer Größe heraus. Vergessen Sie auf keinen Fall die Nahtzugabe. Bei manchen Schnittbögen ist diese noch nicht vorhanden. In der Regel sind es bei nicht dehnbaren Stoffen 1 cm.

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Nun breiten Sie Ihren zuvor gebügelten Stoff aus und legen die einzelnen Schnittteile darauf aus. Bei Mustern achten Sie auf den Fadenlauf und darauf, dass die Schnittteile, die nebeneinander liegen, auf gleicher Höhe sind. Bei kleinen Muster ist das nicht so wichtig, aber bei Streifen beispielsweise sollten die nebeneinander liegenden Schnittmuster auf einer Höhe sein, damit die Streifen in gleicher Farbe und nicht versetzt weiterlaufen können.

Nun stecken Sie Ihr Schnittmuster mit Stecknadeln auf das Stück Stoff fest. Wenn Sie damit fertig sind, geht es ans Ausschneiden. Immer am Schnittmuster entlang. Zudem zeichnen Sie dabei auch gleich die Knipse ein (Markierungen, wo ein Schnittteil auf ein anderes trifft), damit Sie später wissen, was wo zusammengehört.

Beim Dirndl nähen: Immer mit der Ruhe

Wer mit dem Zuschnitt fertig ist, kann seine Nähmaschine mit dem farblich passendem Garn zum Stoff vorbereiten und direkt loslegen. Im Video sehen Sie, wie Sie schnell und einfach beim Nähen vorgehen. Auch wenn alles nicht gleich auf Anhieb funktioniert, verzweifeln Sie nicht. Aller Anfang ist schwer und es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Mit Ruhe und Geduld lässt sich alles bewältigen. Falls Sie zwischendurch das Gefühl haben, schier wahnsinnig zu werden, machen Sie am besten eine Pause und legen später oder an einem anderen Tag wieder los. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut. Und jetzt: Viel Spaß!

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